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Spaß- und Quassel-Ecke
5 Themen, Moderator: Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator, nagus2
Forum: Spaß- und Quassel-Ecke

Pferde beim Fasching

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Ich hatte "Schnellkurs" relativierend zur langwierigen und umfassenden Ausbildung der Polizeipferde gemeint.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
Religionsfreiheit ist ein schönes Ziel; so ganz frei von Religion.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 14.02.18 um 12:41 Uhr.
@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Sie werden einer ausgiebigen Auslese unterzogen und von 10 potenziellen Polizeipferden, schaffen es vielleicht 2 in den Polizeidienst!


Woher hast du diese Aussage ? Ich hab zwar keine Zahlen , hab mich aber auch mal damit beschäftigt/informiert , weil ich dachte ich hab einen Wallach der genau dazu taugt .
In By und Bawü ist es so dass die Staffeln sich im wesentlichen bei den beiden Landgestüten bedienen , es werden also Staatspferde zu Staatspferden , nur anderer Stall . Es sind nur angerittene Pferde um die es geht . Die Vorauswahl die du beschreibst , die macht schon der/die Landstallmeister/in bzw dessen Reitmeister . Pferde die die Polizeistaffeln angeboten bekommen sind also schon vorausgewählt . Und auf Grund dessen würde ich denken dass es 2 von 10 NICHT schaffen .

Man merkst schon recht früh in einem Pferdeleben welchen Charakter die Pferde haben .

Wie das im Norden oder wo anderes gehandhabt wird weiss ich nicht . Als normaler Züchter hat man hier unten kaum eine Chance so ein Pferd in den Dienst zu vermitteln , es sei denn über die Verbindung mit den Landgestüten .
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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Ein Bekannter war mal kurz bei der Polizeireiterstaffel in Hamburg. Die haben auch Pferde von privaten Züchtern gekauft. Die Ankaufspreise die er nannte, erschienen mir doch eher bescheiden zu sein.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
Religionsfreiheit ist ein schönes Ziel; so ganz frei von Religion.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 14.02.18 um 18:10 Uhr.
@ DWEWT #
Ja genau das mit den Preisen hab ich auch schon mitbekommen , da gibts nicht so viel . Es ist ja auch nicht verwunderlich, die brauchen ja "nur" auf die inneren Werte zu schauen, ok auf die Größe noch etwas . Es ist egal ob der Kandidat Bewegung hat , egal welche Farbe , egal welchen Typ , usw .

Gesund (wg der aufwendigen Ausbildung ) , groß und unerschütterlicher Charakter , das dürfte es gewesen sein.
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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@ famos88 #
famos88 schrieb:

Hallo liebe LL-Gemeinde,

Heute morgen hörte ich in den Nachrichten das erneut eine Diskussion darüber stattfindet, ob Pferde bei Faschingsumzügen mitwirken sollen oder nicht.
Mich würde interessieren wie ihr darüber denkt, denn sicherlich gibt es auch einige unter euch die selbst als Reiter/Kutscher in derartigen Situationen Erfahrungen haben.
Wie seht ihr das, ist der Stress zu groß oder nehmen es die Pferde entspannt hin? Verbot ja oder nein?
Vielen Dank schon einmal an alle die sich beteiligen!


Ich denke, dass es sicher nicht stressfrei für die Tiere ist. Aber, welche Veranstaltungen sind stressfrei ?? Es glaubt doch hoffentlich keiner, dass die Turnierpferde, die lange Zeit im Hänger stehen und dann im Viereck lauf müssen dies als stressfrei empfinden ??
Galopp und Trab-Rennen- für die Pferde stressfrei ?? Wohl kaum !!

Also wenn Verbote, dann bitte konsequent. Und nicht aus einem Mainstream heraus, sondern aus Sicht der Tiere.


"Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, haben aber nicht alle den gleichen Horizont."
Konrad Adenauer
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Hier ist ein Beitrag zu dem Unfall in Köln bei dem sich im letzen Absatz die Peta um die Zuschauer sorgt .

[www.cavallo.de]


"Müssen erst Menschen sterben bevor die Verantwortlichen reagieren " schreibt da einer von denen .

Ich dachte immer die sorgen sich um das Wohl der Tiere , ist dem nimmer so ?

Ich bin zwar auch dagegen dass in solchen Umzügen Pferde dabei sind , ich frage mich aber , es sind doch mit anderen Fahrzeugen / Gruppen / wie auch immer , schon viele Menschen zu Schaden gekommen . Dann müssten ja jedesmal auch da der Ruf nach den Verantwortlichen kommen ? Oder nicht ?
Mei ... da gäbe es ja keinen Umzug mehr , weil alles verboten wäre . Wieviel sind schon mit dem Auto umgekommen ? Das stellt niemand in Frage !

Wenn ich mir die Umzüge so anschaue dann sind unter den Kfz-Fahrern schon einige dabei , denen man ansieht dass es mit Verantwortungsgefühl (und auch Erfahrung ) nicht so weit her sein kann. Manche sind sogar grenzwertig maskiert , sind durch die Maske teilweise eingeschränkt in Sehen und Hören ! ........ und haben dann hinten einen 4 mEter hohen Dreiachser dran mit x Besoffenen drauf und daneben .

Hier unterscheidet der Gesetzgeber einfach zu wenig , dürften z B nur Fahrer fahren , die die letzten 10 Jahre unfallfrei gefahren sind und keine Punkte haben ,wäre es mir von Seiten des Fahrers wohler .

Genau so ist es auch bei den Kutschen , vielleicht wird ja noch das FAZ (Fahrabzeichen ) verlangt um mitfahren zu dürfen . Das kann ich aber evtl erst gestern erworben haben . Ich darf dann zwar , habe aber sehr wenig Erfahrung !
Nur ein Vorschlag als Beispiel zur Besserung : Umzüge/Feste werden in Schwierigkeitsgrade 1 , 2 und 3 eingestuft . Man muss mindestens 10 einser Züge fahren/reiten , ehe man einen zweier mitmachen darf usw usf . Diese Eintragungen könnten in den neuen Kutscherführerschein (oder auch Reitausweiss ) eingearbeitet werden .

Für Pferde gilt das Gleiche ! Im Pferde-Pass ist-wäre genug Platz für sowas !
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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@ Kasparow #
Eine Art Prüfung wäre auch möglich. Ähnlich wie bei Jagdhunden: werden diese zur Jagd geführt müssen sie verschiedene Simulationen durchlaufen. Zeigen sie Angst ist dies ein Grund zum durchfallen, ohne bestandene Prüfung keine Versicherung, ohne Versicherung kein Einsatz!
Es lässt sich natürlich nicht alles simulieren, eine Besserung wäre es für die Tiere sicherlich. Die Frage ist ob es wirklich Verbote braucht und vor allem wo diese enden!
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 17.02.18 um 08:23 Uhr.
@ famos88 #
famos88 schrieb:

Eine Art Prüfung wäre auch möglich. Ähnlich wie bei Jagdhunden: werden diese zur Jagd geführt müssen sie verschiedene Simulationen durchlaufen.
Ich frage mich wie du dir praktisch so eine Prüfung vorstellst ? Festwagen aufbauen oder mieten ? Musikkapellen zur Prüfung bestellen ? Fahnenabordnungen ? Dies Prüfung kostet ja Tausende von Euro . Die Simulationen die du durchlaufen möchtest , das muss im Alltag eines (solchen) Pferdes vorkommen und wenn nicht dann muss ich das privat simulieren , immer wieder , immer anderes . Ich habs schon mal geschrieben , da wo Müllers Lischen auf ihrem Schimmel flüchtet weil das Pferd die Situation nicht kennt , da musst voran treten und an eben genau da hin , solange bis es normal ist !

Die Woche kam ich zufällig an einer Baustelle vorbei wo gerade eine Baugrube ausgehoben wurde , Bagger LKWs , Tieflader erst geschaut und den Kragen gestellt , dann mussten Sie dem Treiben da 5 min zusehen , bin dann absichtlich noch mehrmals da vorbeigefahren ! Am wartenden LKW so nah dass das Ohr des rechten Stangenpferdes fast den Spiegel des Dreiachsers mit Anhänger berührte . Sowas ist für mich Training im Alltag, es war nicht geplant , aber es hat sich angeboten und hat förmlich danach geschrieen !


Die Frage ist ob es wirklich Verbote braucht und vor allem wo diese enden!
Ich für meinen Teil brauche kein Verbot , aber ich glaube es gibt Spezies die nicht wissen was sie sich und ihren Tieren abverlangen/zutrauen können . Es muss ja kein Verbot sein , aber eben bestimmte Anforderungen /Voraussetzungen, wie schon beschrieben oder so in die Richtung .

Allerdings meine ich Umzüge ausserhalb des Faschings, so ein Karnevalsumzug ist einfach für ein Pferd eine unwirkliche Gegend ! Von ein paar Ausnahmen möchte ich absehen , etwa Polizeipferde .
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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Es stellt sich doch die Frage, warum soviel Wert auf Pferde in den Umzügen gelegt wird? Wir halten uns für immens fortschrittlich und klammern uns an das Althergebrachte, an Traditionen und Brauchtum. Warum fahren in den Zügen nicht Oldtimerschlepper? Warum kommen die Blumensträußchen nicht mehr aus Deutschland? Warum werden sogar die Kamelle auf dem Billigmarkt eingekauft? usw. usw. Mag sein, dass mit den Pferden der Rest von Atmosphäre verschwindet, die schon seit mehr als 40 Jahren in Auflösung begriffen ist. Die Pferde als Relikt der "guten alten Zeit" zu betrachten, bezeugt den Realitätsverlust, den gerade wir Landwirte den Verbrauchern allgemein unterstellen, wenn diese auf der Suche nach der Idylle vergangener Tage sind. Wir leben im Hier und Jetzt, auch im Karneval!
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
Religionsfreiheit ist ein schönes Ziel; so ganz frei von Religion.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 17.02.18 um 10:01 Uhr.
@ Kasparow #
Kasparow schrieb:

Hier ist ein Beitrag zu dem Unfall in Köln bei dem sich im letzen Absatz die Peta um die Zuschauer sorgt .

[www.cavallo.de]


"Müssen erst Menschen sterben bevor die Verantwortlichen reagieren " schreibt da einer von denen .

Ich dachte immer die sorgen sich um das Wohl der Tiere , ist dem nimmer so ?

Ich bin zwar auch dagegen dass in solchen Umzügen Pferde dabei sind , ich frage mich aber , es sind doch mit anderen Fahrzeugen / Gruppen / wie auch immer , schon viele Menschen zu Schaden gekommen . Dann müssten ja jedesmal auch da der Ruf nach den Verantwortlichen kommen ? Oder nicht ?
Mei ... da gäbe es ja keinen Umzug mehr , weil alles verboten wäre . Wieviel sind schon mit dem Auto umgekommen ? Das stellt niemand in Frage !

Wenn ich mir die Umzüge so anschaue dann sind unter den Kfz-Fahrern schon einige dabei , denen man ansieht dass es mit Verantwortungsgefühl (und auch Erfahrung ) nicht so weit her sein kann. Manche sind sogar grenzwertig maskiert , sind durch die Maske teilweise eingeschränkt in Sehen und Hören ! ........ und haben dann hinten einen 4 mEter hohen Dreiachser dran mit x Besoffenen drauf und daneben .

Hier unterscheidet der Gesetzgeber einfach zu wenig , dürften z B nur Fahrer fahren , die die letzten 10 Jahre unfallfrei gefahren sind und keine Punkte haben ,wäre es mir von Seiten des Fahrers wohler .

Genau so ist es auch bei den Kutschen , vielleicht wird ja noch das FAZ (Fahrabzeichen ) verlangt um mitfahren zu dürfen . Das kann ich aber evtl erst gestern erworben haben . Ich darf dann zwar , habe aber sehr wenig Erfahrung !
Nur ein Vorschlag als Beispiel zur Besserung : Umzüge/Feste werden in Schwierigkeitsgrade 1 , 2 und 3 eingestuft . Man muss mindestens 10 einser Züge fahren/reiten , ehe man einen zweier mitmachen darf usw usf . Diese Eintragungen könnten in den neuen Kutscherführerschein (oder auch Reitausweiss ) eingearbeitet werden .

Für Pferde gilt das Gleiche ! Im Pferde-Pass ist-wäre genug Platz für sowas !




Frau stirbt bei Faschingsumzug


Ich würde meine Fahrzeuge nie und nimmer einen Umzug Verfügung stellen

Eine 24-jährige Frau ist bei einem Faschingsumzug am Sonntag von einem Traktor erfasst und tödlich verletzt worden. Das Fahrzeug samt Anhänger hatte in Waidhofen (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen) an einem Umzug mit rund 20 Wagen und 500 Akteuren teilgenommen. Die Frau lief als Sicherungskraft neben dem Wagen her, sagte ein Polizeisprecher. Aus ungeklärter Ursache stürzte sie, geriet mit den Füßen unter die Reifen und wurde unter das Fahrzeug gezogen. Augenzeugen versuchten noch, den Fahrer zu warnen, aber wegen der lauten Musik bekam er davon zunächst nichts mit. Laut Polizei gibt es keine Hinweise auf Fremdverschulden. Der Fahrer des Traktors sei nicht betrunken gewesen, für die Sicherheitskräfte gelte ein Alkoholverbot. Der Zug wurde umgehend abgebrochen, eine anschließende Feier abgesagt. Ein Gutachter hat Ermittlungen aufgenommen.
[www.sueddeutsche.de]
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