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Regen-Matschfüße = Mauke + Strahlfäule?

@ Susanne1 #
Susanne1 schrieb:

An Mauke stirbt keiner....
Ausserdem geht's konkret um Vorbeugung. Nicht um Heilung.

nochmal editiert
Wenn durch menschliches Verschulden ein Geschöpf geriet in Not. Ein qualvoll Leiden einem wunden Wilde droht! Wenn des Geistes hohe Stufe und des Menschen Kunst nicht reicht, folgte der Hund dem bangen Rufe, seine Nase schaffte es leicht.

Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauern und tausend Gärtner.
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@ Susanne1 #
Susanne1 schrieb:

...ich werf mal ein, toll ist einfach der Tipp...auf den man selbst alleine nicht gekommen wäre. Wenn man in einem Forum was fragt, dann geht's oft ganz einfach um "Brainstorming", Ideenfindung genannt. Wenn man so vor einem Problem sitzt, dann ist man doch sozusagen öfter geblockt, und kommt bei solch "guten Tipps" auf eigene Ideen und Umsetzung. So seh ich das!! Obs nun schlussendlich wirkt oder nicht, kann jeder selbst ausprobieren, Beim einen hilfts, beim anderen nicht!!



Genau auf den Punkt gebracht
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@ KaffeePott1 #
KaffeePott1 schrieb:

Genau auf den Punkt gebracht

siehste meine Guudste Nu seida scho zwee'e
ich hoffe du bist ebenso eine nette wie die Susanne1
Wenn durch menschliches Verschulden ein Geschöpf geriet in Not. Ein qualvoll Leiden einem wunden Wilde droht! Wenn des Geistes hohe Stufe und des Menschen Kunst nicht reicht, folgte der Hund dem bangen Rufe, seine Nase schaffte es leicht.

Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauern und tausend Gärtner.
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@ Susanne1 #
Mauke ?
Susanne1 schrieb:

An Mauke stirbt keiner....
Na das schrei mal nicht , gibt nichts was es nicht gibt .hatte mal nen Hafi von Bekannten hier der nach paar Tagen so arg Mauke hatte dass er hohes Fieber dazu bekam . Den hatten wir damals sogar in die Box geholt , mit TA und Antibiose , volles Programm.
Die Mauke hat er wohl mitgebracht , von den anderen hatte keiner was .

Wäre mal interessant was passieren würde wenn eine Mauke nicht behandelt werden würde .
Vielleicht sowas wie auf dem Bild ? Ich weiss aber zu dem Foto (zumindest noch ) keine Hintergründe .


Ausserdem geht's konkret um Vorbeugung. Nicht um Heilung.
Das hatte ich auch aus der Fragestellung abgewandt . Aber scheinbar gehts mehr um Heilung wenn du diesen Fred verfolgst .
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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Strahlfäule lässt sich gut mit etwas Watte und Mundspülung behandeln und eben den Stahl glatt halten, sprich mit einem scharfen Hufmesser die Taschen beseitigen.
Wir nutzen ebenfalls wenn die Strahlfurche sich eindrücken lässt so genannte Hornpats.

Gegen Mauke behandeln wir mit Sebacil und bei schlimmen offenen stellen mit einem Jodmittel diese eben.

Aber das wichtigste ist eben wie schon gesagt trocken stellen und ggf öfters ausmisten, umstellen.
Besser den Fuchs in der Hand als die Schweine im Feld...

Je mehr ich von den Menschen sehe, umso lieber habe ich meinen Hund
(Friedrich der Große)
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Was machten früher die bauern mit ihren Nutzpferden bei nassem Wetter ? Glaube kaum dass hier viel Zeit zur Pflege aufgewendet wurde. Zumindest nicht so viel Zeit wie bei der Hobby Pferdehaltung
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@ fritzle #
fritzle schrieb:

Was machten früher die bauern mit ihren Nutzpferden bei nassem Wetter ? Glaube kaum dass hier viel Zeit zur Pflege aufgewendet wurde. Zumindest nicht so viel Zeit wie bei der Hobby Pferdehaltung


Der Bauer hat das gar nicht gemacht ! Da gab es , zumindest wenn ich meine Vorfahren so anhöre , Rossknechte ! Die oder der war(en) NUR für die Pferde da . Füttern , pflegen, arbeiten und wieder pflegen und füttern ! Zeitlich wurden die Pferde mehr umsorgt als heute .
Und Mauke entsteht ja nicht nur durch Nässe, da kommen ja dann Bakterien und Pilze dazu , also z B wenn die immer im gleichen Morast stehen , wie z B vor einer Futterstelle oder ähnlich . Wegen einmal oder ein paar mal passiert da noch nix , das muss schon über eine Weile so gehen .
Nässe heißt nicht automatisch Mauke, begünstigt aber die Mauke !

Die alten Rossleute wussten wie man sowas behandelt , so habe ich aus einem alten , einem sehr alten Buch gelesen : Mit Kernseife einweichen und äüßert penibel abwaschen , Krusten abreiben , mit Spiritus gründlich nachwaschen und dann mit Holzteer dicht abdecken . Funktioniert wunderbar , wird aber heute kaum jemanden zu vermitteln sein .
Das Prinzip ist klar .
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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@ Kasparow #
Der Bauer hat das gar nicht gemacht ! Da gab es , zumindest wenn ich meine Vorfahren so anhöre , Rossknechte ! Die oder der war(en) NUR für die Pferde da . Füttern , pflegen, arbeiten und wieder pflegen und füttern ! Zeitlich wurden die Pferde mehr umsorgt als heute .
Und Mauke entsteht ja nicht nur durch Nässe, da kommen ja dann Bakterien und Pilze dazu , also z B wenn die immer im gleichen Morast stehen , wie z B vor einer Futterstelle oder ähnlich . Wegen einmal oder ein paar mal passiert da noch nix , das muss schon über eine Weile so gehen .

Von Rossknechten habe ich nur bei wirklich großen, reichen Bauern gehört, die gab es bei uns nicht.
Aber vor 100 Jahren standen die Pferde entweder im Stall oder waren angespannt, zumindest bei uns. Und der Stallboden der Pferde war aus Holz, so, dass die Jauche ablaufen konnte (die meisten hatten Wallache). Ob das Holz immer trocken war, daran zweifle ich, aber die Pferde standen garantiert nicht im Morast. Höchstens, dass sie mal durch den Hof geführt wurden.
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@ altilla #
altilla schrieb:

Von Rossknechten habe ich nur bei wirklich großen, reichen Bauern gehört, die gab es bei uns nicht.
Kommt natürlich auch drauf an welche Zeit man meint . Den Erzählungen nach musste in der ersten Hälfte des 20 ten Jahrhunderts kein Bauer an seine Pferde . Den Regelfall machte der oder die Rossknechte . Umgehen konnte er schon damit ,ich denke im Not oder Ausnahmefall hat er auch eine "Mähne" gefahren . Der Bauer wurde ja auch Ökonom oder Ökonomierat genannt (ausgestorbene Begriffe ) . Da kann man sich auch vorstellen dass der mit Organisation und Personalwesen ausgelastet war, von letzterem gabs ja damals sehr viel .


Aber vor 100 Jahren standen die Pferde entweder im Stall oder waren angespannt, zumindest bei uns.
So kenne ich das auch aus Erzählungen , eine Weidehaltung so wie wir sie heute kennen hatte wohl nicht jeder Hof. (Irgendwo gabs die wohl schon , denn wie wären sonst die Pferde aufgewachsen ) Die Pferde aren nicht in Boxen sondern in Ständern die nach hinten ein Gefälle hatten um Urin sofort abfliesen zu lassen . Holzboden , das kann schon sein , noch heute gibt es in großen Staatsgütern mit Pferdehaltungen den Stirnholzboden , ein wunderbarer warmer Untergrund .

(die meisten hatten Wallache).
Das wurde mir nicht erzählt , wie auch ...was hätten die mit den Stuten gemacht ? Bis heute gibt es bei Pferden kein gesextes Sperma .


Ob das Holz immer trocken war,
das ist auch egal ob das nass ist , sofern die Einstreu halbwegs troken ist . Das Holz kommt ja mit dem Strahl und deren Furchen nicht in Verbindung . Das Schlimme ist ja nur wenn der Huf nur noch im Morast /Urin /Kot steht , das gibt dann Strahlfäule und wenn noch schlimmer auch Mauke .


Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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@ Kasparow #
Der Titel "Ökonomierat" wurde durch den König bzw. Prinzregenten verliehen! Den durften nur Personen tragen, die sich für die Landwirtschaft verdient gemacht hatten und einen erfolgreichen (Muster-)Betrieb bewirtschafteten.
Es gab schon Unterschiede: einer meiner Urgroßväter war ein passionierter Pferdezüchter, seine Nachkommen züchten noch heute Süddeutsches Kaltblut auf ihrem Betrieb. Der hatte Stuten, aber ob die oft auf die Weide kamen? Ich werde mal nachfragen.
Ein anderer Urgroßvater hatte zwar Pferde (Wallache), war aber ohne Rossverstand. Am Ende hat er nur noch Ochsen gehalten. Seine Nachkommen haben dann wieder Pferde angeschafft.
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