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Reiten im Wald - Fakten und Meinungen

Beitrag vom Autor bearbeitet am 22.11.17 um 21:09 Uhr.
@ Susanne1 #
Susanne1 schrieb:

...soso, den dacks abgelegt???

was soll das?
Ich lese nur lange genug als Gast mit, und weiß schon um die Stärken, Schwächen, Empfindlichkeiten einiger User Bescheid......habe mir auf den Pferdebeitrag ein Donnerwetter erwartet.
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@ Kasparow #
Hallo Kasparow... ich denke nicht, dass ich in seiner Gunst gesunken bin (herrje, ich antworte aber auch schrecklich verzögert, die Arbeit in Wald und Flur, na ja... :)

Ich muss dir aber mal am 1. Weihnachtstag widersprechen: Egal, wie gut dein Pferd ausgebildet ist, augrund seiner Natur kann ein Seitwärtssprung immer passieren - seltener bei den (rar gesäten) gut ausgebildeten Pferden, aber es kann apssieren. Was die Landwirte hier ärgert (und auch die Jäger) sind hypernervöse Tiere, die dennoch ins Gelände geführt/geritten werden, nicht einmal bei einem ruhig dahinfahrenden PKW anständig zu händeln sind und bei jedem Rascheln explodieren. Das kann ich auch verstehen! Und ich verstehe auch, dass einige Landwirte sowohl im Forst als auch auf der Straße auf Reiter zubrettern, weil sie keine Lust mehr auf tänzelnde oder nicht ausweichende Tiere haben. Im Grunde hast du Recht, Gefahren sollte mit Freude begegnet werden, aber ich suche auch die Nische bei mir unbekannten Landwirten (vor allem junge Lohnunternehmer), die ungedrosselt daherkommen. Ich bin ihnen dann nicht böse, aber froh um etwaige Nischen. Natürlich versuche ich auch dann, ruhig zu blieben, und wir absolvieren Scheutrainings mittels unseres eigenen Fuhrparks (wer hat schon diese Möglichkeit?), aber 'draußen' geht es leider oftmals sehr unhöflich zu - und zwar von vielen Seiten (speziell Hundehalter/Reiter, aber auch Landwirte). Jäger sind mir, tatsächlich, noch überhaupt nicht unangenehm aufgefallen... Aber ich schweife vom Thema ab!



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@ Fenja #

Hallo Fenja , jetzt muss ich deinen Beitrag etwas auseinanderbröseln um korrekt zu antworten :
Fenja schrieb:

Hallo Kasparow... ich denke nicht, dass ich in seiner Gunst gesunken bin
Ich schon , das ist jeder der Pferde irgendwie gut findet . Ist aber nicht mehr hier , zumindest nicht mit diesem Nick (wechselt öfters )

Ich muss dir aber mal am 1. Weihnachtstag widersprechen: Egal, wie gut dein Pferd ausgebildet ist, augrund seiner Natur kann ein Seitwärtssprung immer passieren - seltener bei den (rar gesäten) gut ausgebildeten Pferden, aber es kann apssieren.
Scheinbar muss ich wo geschrieben haben dass ein gut ausgebildetes Pferd das nie macht , das würde aber gar nicht zu mir passen , da ich weiss dass immer ein gewisses Restrisiko bleibt , eben weil es ein Tier ist . Wo hab ich das so geschrieben , ich find es nicht .?



Was die Landwirte hier ärgert (und auch die Jäger) sind hypernervöse Tiere, die dennoch ins Gelände geführt/geritten werden, nicht einmal bei einem ruhig dahinfahrenden PKW anständig zu händeln sind und bei jedem Rascheln explodieren.
Ja finde ich auch geht gar nicht , zumindest auf Dauer nicht . Aber was mag ich da machen ? Ich verurteile das auch .


Und ich verstehe auch, dass einige Landwirte sowohl im Forst als auch auf der Straße auf Reiter zubrettern, weil sie keine Lust mehr auf tänzelnde oder nicht ausweichende Tiere haben.
Das verstehe nicht unbedingt , da der Fahrer im Falle eines Unfalls (mit Zeugen ) belangt werden kann , wärs mir nicht wert , soll aber jeder machen wie er möchte . Kenne einen Fall der Verurteilung eines LW , der hat auf seiner eigenen Wiese einen Reiter mit dem Schlepper verfolgt , FS weg , hohe Geldstrafe !

Im Grunde hast du Recht, Gefahren sollte mit Freude begegnet werden, aber ich suche auch die Nische bei mir unbekannten Landwirten (vor allem junge Lohnunternehmer), die ungedrosselt daherkommen.
Wenn einer direkt auf mich zuhält (noch nie passiert ), dann würde ich mitten auf der Strasse stehen bleiben .

Ausserdem kann eine Situation so schnell kommen dass z B gar keine Nische da ist, was dann ? Mir erst passiert .. biege in ein Dorf ein (2 spännig, junge Pferde ) , rechts Gehweg und Häuserwand , links parkende PKWs und Gehweg , dann kommt ein 300er Schlepper mit Dollyachse und Getreideauflieger entgegen. Mei .. was magst da machen , flüchten ? wo hin ? Umdrehen ? wie ? Andererseits wo wollen die Pferd hin ? die gehen nicht die Häuserwand hoch und auch nicht an der Planenwand des Aufliegers hoch ... das ging ganz ruhig halb auf dem Gehweg , halb auf der Strasse , der Schlepper hielt an (sonst hätte er uns zermalmt ) wir vorbei ....wohl etwas spannig aber ich musste die beiden hinterher sehr loben , das war toll wie das meisterten . Wobei ich merkte wie sehr sie in dieser angespannten Sit auf mich achteten , noch mehr wie sonst .


, und wir absolvieren Scheutrainings mittels unseres eigenen Fuhrparks (wer hat schon diese Möglichkeit?),
lernen die bei mir schon auf der Fohlenweide , hat sich bewährt . ich frag mich immer wie andere Leut ihr Futter und Stroh zur Weide bringen ? Bei mir mit Schlepper und ich muss aufpassen dass ich keinen umfahre oder dass mir eines gegen die FL-gabel läuft . Auch beim Halle abschleppen muss mal wer mit jungem Pferd drin bleiben , dann wird das selbstverständlich .


aber 'draußen' geht es leider oftmals sehr unhöflich zu - und zwar von vielen Seiten (speziell Hundehalter/Reiter, aber auch Landwirte).
Ja schon , wobei ich momentan nicht klagen möchte . Im herbst hat mich ein LW abgewartet an einem Waldrandweg der öff ist . Das hat dem nicht gepasst denke ich ,dass ich da fahre , denke auch ich hätte ne Standpauke bekommen . erkannte mich aber dann und es würde ein ganz normales höfliches , landwirtschaftliches Gespräch . Zu jem anderem hätte der gesagt dass hier nicht gefahren werden kann , obwohl nichts war ...das ist das was mich ärgert .

Jäger sind mir, tatsächlich, noch überhaupt nicht unangenehm aufgefallen... Aber ich schweife vom Thema ab!
Mir auch nicht , aber ich habe mit all unseren Jägern ein absolutes TOP Verhältnis auf Du und Du. Jeder hat dem anderen sein tel Nr gespeichert und bei relevanten Vorfällen wird getelt oder ge whats upt. Wenn ich morgens Schwarzwildschaden melde , steht abends ne Kanzel da und oft wird mir dann auch ein Foto des Abschusses geschickt oder gezeigt . Ok das gute Verhältnis kommt jetzt nicht weil ich Reiter/Fahrer / Pferdehalter bin , sondern weil ich LW bin und die Leut unterstütze wo es geht, was mir wiederum zu gute kommt. So stell ich mir das vor .
Jetzt bitte ich dich noch um die Passage von mir , ich kanns gar nicht glauben .
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
1
 
@ karlos #
karlos schrieb:

Ohhhhhhhhhh......der Kaspar hat ein Feindbild bekommen.....
Meine Meinung zu Pferden ist......sie sind in der Salami, in der Lasagne und im Sauerbraten am besten aufgehoben....




"gestern noch geritten - heute schon mit Fritten"

"auf ein Pferd gehört kein Sattel, sondern Senf"

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auf Fleisch Senf ? kenne ich nur auf Bockwurst oder Weisswurst .

falls du mich irgendwie treffen wolltest , hast nicht geschafft
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
2
 
@ Hulzfux #


"gestern noch geritten - heute schon mit Fritten"

"auf ein Pferd gehört kein Sattel, sondern Senf"

böse

Ich bin zwar für die Endnutzung eines Pferdes zum Essen, aber davor darf es gerne geritten oder gefahren etc. werden. Und wenn man das mit Rücksicht auf andere macht, dann wäre dieser ganze Tröd überflüssig.
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@ Kasparow #
Kasparow schrieb:

auf Fleisch Senf ? kenne ich nur auf Bockwurst oder Weisswurst .

falls du mich irgendwie treffen wolltest , hast nicht geschafft


Treffen wollte ich niemanden - lediglich so Sprüche, die man hört - und die ich amüsant finde.

(Und ja - auf die Roßwurst kommt Senf. )
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Wie so oft im Leben kommt's da auf ein miteinander an. Wenn ich mit Schlepper oder Auto unterwegs bin und mir kommt ein Reiter entgegen fahr ich natürlich erstmal langsam. Je nach Situation, und auch wie das Pferd reagiert, halt ich auch komplett an. Wirkt Pferdchen trotzdem noch.nervös mache ich auch den Motor aus. Die Reaktionen vom Pferd aber vor allem vom Reiter zeigen mir, das das nicht die schlechteste Variante ist.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 30.12.17 um 20:10 Uhr.
@ Kasparow #
Hi Kasparow, danke für deine Antwort!

Ich glaube, dann habe ich dich falsch verstanden, wenn du es auch so siehst wie ich mit dem Restriskio, selbst bei 'funktionierenden' Pferden im Gelände

Das mit den nicht ausweichenden, schnell fahrenden Landwirten wurde uns anders erzählt: wenn du mit dem Traktor langsamer wirst und die Zeit damit sozusagen verlängerst, in der das Pferd abgehen kann, könnte man eher belangt werden, als wenn man normal dran vorbeifährt (weil Pferde gelten auf der Straße ja als Autos). So wurde es uns seitens der Versicherung erklärt. Wir fahren zwar generell etwas umsichtiger bei Pferdkontakt und halten schonmal/stellen den Motor ab, wenn wir sehen, dass eines da durchdreht, aber auch da gibt es Reiter, die einem trotzdem den Vogel zeigen, obwohl wir unter Zeitdruck stehen und nichts zum Vergnügen eine Ausfahrt mit dem Trecker machen... Von daher kann ich einige Landwirte schon verstehen, denen dazu nichts mehr einfällt!


Du schreibst: Wenn einer direkt auf mich zuhält (noch nie passiert ), dann würde ich mitten auf der Strasse stehen bleiben .

Ist mir schon passiert! Wir weichen dann schnell zur Seite aus und ich gebe Handzeichen, damit er uns kurz Zeit lässt (war in einer Kurve). ist natürlich gefährlich als Traktorfahrer so schnell um die Kurve zu fahren, aber es war Erntezeit, es ist eine Spurbahn, zwar öffentlich, aber ich bin da doch eher pro Bauer.

Du hast aber Recht mit deinem Gespann, das ist knifflig, und wenn deine Pferde dann gut auf dich hören, spricht das klar für eure Vertrauensbasis. Dennoch bin ich ja auch mit Kids unterwegs, zwar auf erfahrenen Ponys, aber Kinder machen im Verkehr auch mal Fehler... Rücksicht ist hier von allen seiten geboten, aber unsere Landwirte sind einfach zu oft angepöbelt worden und benehmen sich teilweise jetzt auch etwas ruppig...


Ich denke, Offenstall-pferde solten etwas ruhiger sein im gelände, du hast Recht, der Trakjtor müsste doch deren 'Freund' sein? Unsere Kühe sind völlig verrückt nach unseren Trakoren, das lernen schon die Käöber beim Misten, wenn sie eingesperrt werden und der Traktor ganz dicht an ihnen vorbeifährt und den Mist wegschiebt. Meine Ponys mögen Traktoren auch, haben aber bei klappernden Greifschaufeln ein Probelem (werden nicht kopflos, aber etwas nervös). Ich rede hier aber (leider) zuhauf von Turnierpferden in Reitställen, die sich draußen nicht benehmen können (und deren Reiter oft und das Klischee befeuernd arrogant sind). Die Isländer bei uns in der Gegend, Hafis oder eben meine Ponys sind sehr cool, ich werde von den Jägern immer wieder angesprochen, wie angenehm es ist, wenn sie mir begegnen, weil meine Ponys nicht druchdrehen - denn die Leute machen sich auch nen Kopf, wie sie an tänzelnden Pferden vorbeikommen sollen!



Das mit den Leuten, die bei einem eine Ausnahme machen, wenn sie einen kennen, kenne ich Ein Bekannter fuhr immer sehr... schnell an uns Reitern vorbei. Seitdem seine Tochter bei mir reitet, fährt er langsamer, wenn er uns sieht... Zumindest bilde ich mir das ein.


Ich hoffe, ich konnte alles klären und wünsche dir alles Gute und sichere Fahrt für 2018!
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@ matttin #
matttin schrieb:

Wie so oft im Leben kommt's da auf ein miteinander an. Wenn ich mit Schlepper oder Auto unterwegs bin und mir kommt ein Reiter entgegen fahr ich natürlich erstmal langsam. Je nach Situation, und auch wie das Pferd reagiert, halt ich auch komplett an. Wirkt Pferdchen trotzdem noch.nervös mache ich auch den Motor aus. Die Reaktionen vom Pferd aber vor allem vom Reiter zeigen mir, das das nicht die schlechteste Variante ist.


Das ja schon mal nicht schlecht wenn du je nach Situation entscheidest ! Dass du den Motor ganz ausmachen musst kommt hoffentlich nur am hintersten Weg vor , auf dem die Reiterin nicht mit Verkehr rechnet .

Auf einer z B Ortsverbindungsstraße oder frequentiertem Feldweg sollte niemand wegen eines Pferdes anhalten müssen , es sei denn es würde ganz eng .

Als Reiter oder Fahrer wenn ich so einen Weg / Straße benutze , dann muss ich ja davon ausgehen dass auf mich nicht sonderlich aufgepasst wird . Deswegen finde ich übertriebene Massnahmen anderer Verkehrsteilnehmer auch nicht zuträglich . Mit übertrieben meine ich :anhalten wenn nichts auf ein Problem hindeutet , zu sehr verminderte Geschwindigkeit, auch zu starkes ausweichen . Wegen letzerem sind mir vor langer Zeit mal Pferde durchgegangen , da ist eine Frau mit ihrem Golf von der Strasse runter und mit zwei Räder in einen Laubhaufen gefahren , letztendlich gingen die Pferde durch das plötzliche rascheln durch (waren Jährlinge) .


Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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