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Reiten im Wald - Fakten und Meinungen

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Reiten im Wald - Fakten und Meinungen
Folgender Thread ergab sich aus einer Diskussion zwischen Grundeigentümern und Reitern.

Die Grundeigentümer haben ihre Wege in erster Linie zum Bewirtschaften der Flächen angelegt.

Aus der Sicht der Wegenutzer, wie Reiter, Spaziergänger u.a., ist es dennoch bedauerlich, wenn z.B. durch Forstarbeiten Waldwege zerstört werden und diese dann für lange Zeit nicht mehr instand gesetzt werden.
Auch Wegebaumaterial wie Kies, Schotter oder Bauschutt ist aus Sicht vieler Wegenutzer nicht wünschenswert.

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Dieser Beitrag wurde vom Thema "Durch Pferdeohren durch gesehen .." abgetrennt: Neues Thema
@ Dolly #
die Wege in meinem Wald dienen primär der Bewirtschaftung desselben. Ich muß jeden darauf rumlaufenden Hansel & Franzel dulden. Ich bin jedoch nicht verpflichtet, die Wege zu fegen, ab zu harken und im Winter auch noch den Schnee fort zu räumen.
der Holzeinschlag findet dann statt, wenn das Holz gebraucht wird bezw. der passende Harvester in der Gegend ist. (Logistik des Maschineneinsatzes). Immer mit weitgehender Rücksicht auf die Bodenverhältnisse. Nach entstandenen Schäden werden die Wege auch wieder in Ordnung gebracht.
Bei einem Forstwirtschaftsbetrieb darfst auch vom Einsatz der "richtigen" Schlepper(Reifen) ausgehen.
Geritten wird nur auf frei gegebenen Wegen, auf Wegen mit wassergebundener Oberfläche haben Pferdehufe nix zu suchen.
Ich find es immer sehr amüsant, wer alles meint, sich in rein private forst- und landwirtschaftliche Arbeitsabläufe einmischen zu müssen.
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aber die Waldarbeiter, die mit ihren Maschinen die Wege zerstören, -nicht nur für Reiter, auch für Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer-, das wird als gegeben hingenommen.
Auch das waren voriges Jahr noch schöne, frei zu begehende (oder auch zu bereitende) Graswege im Wald. Ob und wann die jemals wieder hergerichtet werden, das steht in den Sternen. Und wenn, dann werden sie mit Sicherheit mit tiefem Kies oder Schotter befestigt.



Und das mit dem Schotter oder oft noch besser Schutt aus Dachziegeln,Fliessen,Teerstrassenabfräsgut...ärgert mich auch.Solche Wege sind als Fussgänger auch nicht angenehm


Wirtschaftswege heißen Wirtschaftswege weil sie zur Bewirtschaftung der angrenzen Flächen angelegt wurden.
Und nicht damit Reiter oder Spaziergänger nen schönen Ausflug machen können!
Land- und Forstwirte zahlen für diese Wege, und halten sie oft auch selber instand.
Also so lange Land- und Forstwirte mit ihren Maschinen da durch kommen,
hat der Weg seinen Sinn und Zweck erfüllt.
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Wenns nur Privatwege sind ists ja in Ordnung.
Aber was mich aufregt,dass es Landwirte und Forstwirte gibt,die z.B. Reiter beschuldigen,die Wege kaputt zu machen....die Druckzwiebel eines Pferdehufes reisst nicht km-weit die Wege 20cm tief auf!Bei einem unbeschlagenenm Huf sieht man sogar meist nicht mehr wie der Schuhabdruck eines Menschen.
Die heutigen Maschinen sind nun mal einfach zu schwer und gross für die meisten Wirtschaftswege und oft auch für die kleinen Strassen.
Und Schuttabladen ist nunmal verboten aus umweltschutzgründen.
Im übrigen bin ich selber Landwirtin,aber ich versuch alles auch aus anderer Sicht zu sehn!
Und als ich so ritt im rasengedämpften Schritt,da wars mir:Fiel ich jetzt von meinem Schimmel,fiel ich in den Himmel!

With a host of furious fancies;
There I am commander;
With a burning spear and a horse of air
to the wilderness I wander.
With knights of ghost and shadow
I summoned am to turney,
ten leagues beyond the wide world`s end:
Methinks it is no journey !
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RCL ist kein Schutt, kann man teuer kaufen wenn man den Unterbau für Wege oder Plätze baut.
Der kleine 15er Deutz vom Eigenwerber buddelt auch tiefe Spuren die Jahre bleiben - ist das schlimm?
Schon mal in so eine Pfütze reingeschaut?
Bei den diversen Molchen die drin wohnen könnte man ein Naturschutzgebiet daraus machen.

Ich bin mal geritten, fahre Mountainbike, Enduro und bin Jäger - andere Menschen zu kritisieren das ich IHREN Boden für mein Hobby nicht optimal nutzen kann kommt mir trotzdem nicht in den Sinn.
Was meinst Du wie die Wege aussahen als nur Pferde und Fuhrwerke im Wald waren?
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Ein Huf alleine tut noch nicht viel, regelmässige Reitwege merkt man allerdings schon. Und: Wenn Pferde die Wege (wie auch immer geartet) beschädigen, hat der Land/Forstwirt nix davon. Bei Maschinen steht ja zumindest ein Nutzen dahinter! Im letzten Winter hab ich selbst gesehen dass man keineswegs einen Harvester braucht um mächtig Matsch aufzuwirbeln, es hat einfach zuwenig gefroren
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@ eisenkraut #
eisenkraut schrieb:
Was meinst Du wie die Wege aussahen als nur Pferde und Fuhrwerke im Wald waren?


Wie sollen die ausgesehen haben ? Die "befestigten" sicher schlechter aus heute , aber nur weil die Wege eben schlechter ausgebaut waren und nicht wegen der Pferde . Sicher auch wegen dünner eisenbereiften Räder.

Bei euren Theorien muss man sich wundern wie früher überhaupt was wachsen konnte, denn da waren die Pferde ja auf jedem Quadratmeter Nutzfläche , egal ob Wald oder Feld oder Straße.

Neid und/oder Missgunst ist das und sonst gar nichts!

Dazu hat mal einer der Horsch Brüder in einem Vortrag was gesagt.
Sinngemäss: er wurde von Vatern beauftragt eine Fläche zu pflügen , zu der eine neue Fläche dazukam , die vorher nur von Pferden bearbeitet wurde .
Im Vorgespräch der beiden waren wohl Bedenken dass das Pflügen an dieser neuen Fläche deutlich schwerer gehen würde , da die Pferde das ja nicht so tief und nicht so intensiv bearbeiten konnten .
Genau das Gegenteil war der Fall , es ging leichter .
Dieses Erlebnis war einer Gründe warum die Horsch Brüder einen etwas anderen Weg in der Bodenbearbeitung eingeschlagen haben .
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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@ Kasparow #
"Neid und/oder Missgunst ist das und sonst gar nichts!"

Nö - Erfahrung.
Das CHIO-Gelände sieht nach den ersten Wagen nicht mehr so toll aus...

Neid kommt wohl ehr von der anderen Seite - bedingt ja haben/nicht haben.
Nicht haben, aber nutzen wollen macht dann eine gewisse Rücksichtsnahme zur Pflicht.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 13.04.16 um 12:35 Uhr.
@ Dolly #
Dolly schrieb:

Die heutigen Maschinen sind nun mal einfach zu schwer und gross für die meisten Wirtschaftswege und oft auch für die kleinen Strassen.



Die heutigen schweren Maschinen beschädigen die Wege weit weniger als die Trecker von vor 40 oder 50 Jahren!
Das seh ich jedes Mal bei der Grünfutterernte.
Wo der Boden noch etwas feucht ist sacken die Reifen von meinem 4 Tonnen Trecker deutlich tiefer ein als die großen Reifen des 20 Tonnen schweren Pressgespanns.
Das die Tiefenverdichtung beim 20 Tonnen Gespann trotz breiter Reifen eine ganz Andere ist,
spielt bei Wegen ja keine Rolle.
Denn hier gehts ja um die oberflächlichen Schäden.

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@ Mett #
Mett schrieb:

Die heutigen schweren Maschinen beschädigen die Wege weit weniger als die Trecker von vor 40 oder 50 Jahren!
Das seh ich jedes Mal bei der Grünfutterernte.
Wo der Boden noch etwas feucht ist sacken die Reifen von meinem 4 Tonnen Trecker deutlich tiefer ein als die großen Reifen des 20 Tonnen schweren Pressgespanns.
Das die Tiefenverdichtung beim 20 Tonnen Gespann trotz breiter Reifen eine ganz Andere ist,
spielt bei Wegen ja keine Rolle.
Denn hier gehts ja um die oberflächlichen Schäden.


Das ist doch klar.
Beim mähen ist der Boden noch feuchter als 4Tage später beim Pressen.
Vielleicht würde eine Umrüstung deines Schleppers auf fahrerloses Fahren das Einsacken verhindern!
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