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Haltung und Pferdezucht
182 Themen, Moderator: Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Haltung und Pferdezucht

Pro und Contra Stroheinstreu

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@ Mim #
Pro und Contra Stroheinstreu
Mim schrieb:

Der Pferdetraum: [www.gut-wahrberg.de]

Komm mich besuchen, ist nur 15 km weit entfernt, topp Pflege, tolle Stimmung!

4 Sterne LAG, Aurach = Abfahrt A 6 nach Kreuz A6 / A 7! Gut ca. 5 Min von Autobahn entfernt.


Hallo Mim,

merkwürdig, Pferde auf Stroh findest Du gut? Hast Du nicht in allen anderen Beiträgen die Ansicht
vertreten, dass Stroh hygienisch bedenklich, arbeitswirtschaftlich unsinnig und was das Wohlfühlen
der Tiere anbelangt, höchst fragwürdig ist? Schon klar, bei Pferden ist das natürlich was anderes.

Gruss, DWEWT

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.08.11 um 20:36 Uhr.
@ DWEWT #
DWEWT schrieb: Hallo Mim,
merkwürdig, Pferde auf Stroh findest Du gut? Hast Du nicht in allen anderen Beiträgen die Ansicht
vertreten, dass Stroh hygienisch bedenklich, arbeitswirtschaftlich unsinnig und was das Wohlfühlen
der Tiere anbelangt, höchst fragwürdig ist? Schon klar, bei Pferden ist das natürlich was anderes.
Gruss, DWEWT


DWEWT,

wie immer in der persönlichen Unterstellung - statt in der Fachaussage. Wir beide wissen doch genau, dass Schweine z.B. 3 x empfindlicher auf Toxine wie aus Stroh/-pilzen reagieren als z.B. der Mensch.

Soll ich hier auf solche zynischen Beiträge von dir - statt einen konstruktiven Beitrag auf Aimees Anfrage zu antworten - noch in die Rechtfertigung gehen und die unterschiedliche Toxin-Sensitivität verschiedener Tierarten heraussuchen ...?

Und übrigens - ich kenne nicht wenig Pferde mit Staubproblemen, deren Heu immer erst vorm Verfüttern in Wasser getaucht werden muss, auf Hobelspänen statt Stroh stehen müssen oder sogar Ställe aus diesem Grund ohne Einstreu - dafür mit Gummimatten und Urinrinne :-X


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@ Mim #
Mim schrieb:

DWEWT,

wie immer in der persönlichen Unterstellung - statt in der Fachaussage. Wir beide wissen doch genau, dass Schweine z.B. 3 x empfindlicher auf Toxine wie aus Stroh/-pilzen reagieren als z.B. der Mensch.

Soll ich hier auf solche zynischen Beiträge von dir - statt einen konstruktiven Beitrag auf Aimees Anfrage zu antworten - noch in die Rechtfertigung gehen und die unterschiedliche Toxin-Sensitivität verschiedener Tierarten heraussuchen ...?

Und übrigens - ich kenne nicht wenig Pferde mit Staubproblemen, deren Heu immer erst vorm Verfüttern in Wasser getaucht werden muss, auf Hobelspänen statt Stroh stehen müssen oder sogar Ställe aus diesem Grund ohne Einstreu - dafür mit Gummimatten und Urinrinne :-X



Hallo Mim,

schlechtes Ablenkungsmanöver ! In dem link wird das Wohlbehagen der eingestreuten Pferdehaltung
hervorgehoben und diese Haltung wird von Dir gelobt. Dabei würden sich die Pferde als Einhufer, sicher
auch für die von Dir sonst so gelobte Spaltenbodenhaltung eignen. Wenn aber gerade das Pferd mit
seiner Sportlerlunge so empfindlich auf Pilzsporen reagiert, warum werden dann immer noch so viele
Pferde auf Stroh gehalten. Ist Stroh vielleicht längst nicht so pilzbehaftet wie Du hier immer glauben
machen möchtest? Und warum trägt die eingestreute Haltung bei Pferden zum Wohlbefinden bei und
bei allen anderen landwirtschaftlichen Nutztieren Deiner Meinung nach nicht?

Gruss, DWEWT
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Hallo Aimee,

es war überhaupt nicht mein Ansinnen, Deinen Faden zu schreddern. Allerdings sollte Mim schon einmal
erklären, warum Stroheinstreu bei Pferden zum Wohlgefühl führt und bei anderen ldw. Nutztieren Sroh-
einstreu gesundheitsgefährdent ist. Ausserdem gibt es für einen thread-Starter keine Garantie, dass
sich das Thema seinen Wünschen entsprechend entwickelt.

Gruss, DWEWT
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Das würde mich allerdings auch interssieren, bei allem anderen Nutzvieh führt Mim einen unbarmherzigen Feldzug gegen Stroh im Stall....was ist bei Pferden anders?
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

So ist es brauch seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör..
Doch wer zufrieden und vergnügt, sieht zu, daß er auch welchen kriegt.
(W. Busch)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 12.08.11 um 10:42 Uhr.
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Danke an Susanne fürs Teilen des Original-Thread!

Hier kann nun freudig über Stroh-Einstreu weiter diskutiert werden...





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@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Hallo Mim,

schlechtes Ablenkungsmanöver ! In dem link wird das Wohlbehagen der eingestreuten Pferdehaltung
hervorgehoben und diese Haltung wird von Dir gelobt. Dabei würden sich die Pferde als Einhufer, sicher
auch für die von Dir sonst so gelobte Spaltenbodenhaltung eignen. Wenn aber gerade das Pferd mit
seiner Sportlerlunge so empfindlich auf Pilzsporen reagiert, warum werden dann immer noch so viele
Pferde auf Stroh gehalten. Ist Stroh vielleicht längst nicht so pilzbehaftet wie Du hier immer glauben
machen möchtest? Und warum trägt die eingestreute Haltung bei Pferden zum Wohlbefinden bei und
bei allen anderen landwirtschaftlichen Nutztieren Deiner Meinung nach nicht?

Gruss, DWEWT


Pferde (Hobby, Luxus) mit Schweinen ( Lebensgrundlage, niedrige Preise) zu vergleichen ist schon mehr als ein wenig weit her geholt. Unabhängig von Mims Beiträgen zum Thema Stroh, die ich auch nicht gelesen habe.
Ich habe mit Schweinen auch nicht viel am Hut, denke aber das wirtschaftliche Hauptproblem bei Stroh und Nutztierhaltung dürfte wohl sein das man die zusätzlichen Kosten für Einstreu und Arbeitsaufwand am momentanen Markt nicht erlösen kann.

Ich kenne auch die theoretischen Abhandlungen zur Einstreu bei Schweinen nicht nur die praktischen Erfahrungen bei Kühen. Wir hatten unser Jungvieh jahrelang auf Tiefstreu - das hat eindeutig Vorteile für die Gelenke, Nachteile bei Atemwegserkrankungen und Klauen. Bei den Kühen haben wir schon auch die Erfahrung gemacht das einige Tage Strohbox bei manchen Problemen (Bewegungsaperat) besser helfen als der TA. Bei anderen , speziell ansteckende/ bakterielle Erkrankungen ist die Einstreu wiederum der reinste Brutapperat.

Das Hauptproblem bleibt aber - das ich Unmengen von Stroh vom Feld holen muss, trocken lagern, im Stall breit machen, den Mist aus dem Stall entfernen, auf dem Feld wieder ausbringen und einarbeiten.
Alles Arbeit die ich eigentlich nicht bezahlt bekomme.
Zusätzlich besteht jedes Jahr das Risiko das ich das Stroh witterungsbedingt nicht in der nötigen Qualität und Menge zusammen bekomme. Wir haben das gerade das 2. Jahr in Folge und ich mag mir das Stroh gar nicht zu nah anschauen, die Pilze waren schon am Halm da stand es noch. Futterstroh (Gerste) war zum Glück noch vor dem Regen drin.

Unsere Schweine stehen auch auf Stroh, sind aber nur 2 Stück zum selber essen - sprich Hobby.
Nur das Genie beherrscht das Chaos.
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Hallo Paula,

da hast du recht - man muss schauen wer-was-für-wen.

Gut Wahrberg ist auch ein Hof eher für "normale" Großpferde denn für "Tonnenpferde" (Haflinger, Pony und ähnliche Rundtonnen) die fütterungsmäßig rationiert gehalten werden müssen oder nur stundenweise auf die Koppel dürfen und natürlich - da ich Aimee kenne - hätte ich den Hof nicht empfohlen, wenn das Pferd um das es geht Atemwegserkrankungen hätte oder ein Rehepferd wäre, wo man rationiert füttern muss. Für Sportler/blütige Pferde ist das ad libitum Heu-/Fressstände ein Traum.

Im letzten Jahre habe ich beim Wanderritt auf einem Hof mit über 60 Pferden/Pony übernachtet, die neben großen Koppeln - drinnen aus Atemwegs/Futtergründen Gummimatten hatten statt Einstreu weil dort auch viele Pony sind und Untersuchungen zeigen, dass die Tiere das (wenn sie die Unterlagen kennen) genau so gut/gerne annehmen wie Sägespänenbett.

Das Problem ist, dass manche Rassen die das Wort "satt" nicht kennen - sich schlichtweg am Stroh überfressen und davon auch zunehmen - neben der Arbeitswirtschaft/Fliegen/Kosten und von der Huffäule, (wenn man das schlechtsaugende Stroh kennt vs wieviel Arbeit es macht es "trocken" zu halten) ganz zu schweigen.

Und leider auch - kenne ich Tiere die vs Toxine/Kolik/Astma aus Streu/Stroh eingeschläfert werden mussten oder ihr Leben lang nur Heulage oder getauchtes Heu bekommen dürfen .

@ Aimee gibt es neben "Sportlerlungen" auch nicht Untersuchungen mit der unsäglichen Kombination Einstreu/Staub und Stallgassenfegereien bei Padock/Boxenhaltung?

Gruß Mim
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Kann mir mal bitte einer erklären wo generell das Problem liegt wenn man Stroh einstreut???



Meffi
"Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten."
"Ich bremse nicht für Wölfe!"
"Patronen müssen teuer sein - Zur Erinnerung daran, dass das Leben ein Reichtum ist, den man nicht allzu leichtfertig verschwenden sollte."
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Es gibt kein "generelles Problem" sondern nur spezielle:

- bei leichtfuttrigen, nimmersatten Pony/Kleinpferden, die sich am Stroh überfressen
- bei geschlossenen Ställen/Staubanfall/Vorbelastung Landwirte/Arbeit im Staub/Allergien
- bei schlechtem Stroh/Kolikanfälligkeit
- bei Pferden mit Lungen/Vorschädigung

- bei Tierarten wie Schwein, die a) nicht schwitzen können und b) toxinempfindlich sind
- bzgl. Arbeitswirtschaft/Kosten Mistentsorgung/Volumen, weil man Stroh nicht sieben kann wie Sägemehl.
-...

Gruß Mim
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