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Pferdebesitzer sind das Ärgernis der Bauern

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Ist eigentlich von den Landwirten, die sich hier (durchaus manchmal zu Recht) darüber echauffieren, dass Reiter über

- nasse Wiesen
- frisch eingesähte Felder
- Wiesen mit hohem Grasstand
etc. reiten noch jemand zu einer Diskussion bereit, oder will man sich hier nur über o.g. Reiter auskotzen?
LG
sasthi
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@ Mim #
Mim schrieb:

das Landwirtschaftsförderungen den Großteil der EU-Haushaltes ausmacht


Du hast gute Chancen, das Rennen um den Preis für die plattesten Sprüche zu gewinnen.

1. Was haben die EU-Ausgleichszahlungen mit dem Thema des Threads zu tun?
2. Der EU-Haushalt beinhaltet außer der gemeinsamen Agrarpolitik nahezu nichts anderes. Soziales, Verteidigung und all die anderen dicken und auch kleineren Brocken sind Sache der Mitgliedsstaaten und tauchen somit im EU-Haushalt gar nicht auf, obgleich sie ungleich schwerer wiegen als die Agrarausgaben, die zudem nur zu einem Bruchteil einkommenswirksam bei den Landwirten ankommen.
3. Ohne Agrarförderung würdest Du Dir den Hafer und das Heu für Dein Pferd gar nicht leisten können. Behaupte ich jetzt mal, wenn ich in meiner Unkenntnis davon ausgehe, daß Du über ein Durchschnittseinkommen verfügst.

Gruß, thunder (Landwirt und Reiter)
To speak in the poetical language of my country, the seat of the Celtic muse is in the mist of the secret and solitary hill, and her voice is in the murmur of the mountain stream. He who woos her must love the barren rock more than the fertile valley, and the solitude of the desert better than the festivity of the hall.
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@ kleinbauer01 #
Frühlingsgrüße Der Sonne entgegen... Frühlingserwachen!
kleinbauer01 schrieb:

Hallo,

wie steht Ihr zu der Meinung das Pferdebesitzer mutwillig fremdes Eigentum bereiten.


Hallo,

sicher würde ich es auch nicht gut finden bzw. ich würde mich drüber ärgern wenn jemand über mein eigenes Land reitet und damit Schaden anrichtet.
Wir haben es hier in der Gegend noch relativ gut mit "Reitwegen" und wenn man sich mal verritten hat, was auch mal vorkommen mag, so wurden uns auch schon Felder/Wiesen zum drüber reiten angeboten.

"Stark zu sein bedeutet nicht, nie zu fallen, sondern immer wieder aufzustehen."
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Dieser Beitrag wurde am 03.08.11 um 11:59 von Aimee gelöscht.
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Ich habe nichts dagegen, daß Reiter über Stoppelfelder fetzen. Meinetwegen brauchen sie mich auch nicht deswegen zu fragen. Krasser ist folgender Punkt: die Reiter benutzen selbstverständlich die Feldwege, die sich im Eigentum des Realverbandes befinden. Da die Wege nicht für Reiter gesperrt sind, ist das auch völlig in Ordnung. Nun kommt es aber dicke: die Wege sind nicht geteert sondern mit einer wassergebundenen Decke versehen. Also in der Regel Mineralgemisch. Was muß man sich da als Landwirt anhören! Wie man so einen Belag überhaupt verbauen kann, das würde doch den Hufen nicht gut bekommen, so eine Sauerei, die Bauern würden gar nicht an die Reiter denken und so weiter. Ja, liebe Reiter, wer die Musik bezahlt bestimmt, was gespielt wird! Und wenn der örtliche Reitverein die Teerdecke bezahlen mag, so soll er das gerne tun. Den Landwirten reicht allemal der Schotterweg. Weil nun der Schotterweg eine Zumutung ist wird auf dem Bankett geritten. Das ist manchmal nicht sehr breit. Hintereinander reiten geht nicht. Der liebe Gott in seinem unerklärlichen Ratschluß hat reitenden Frauen nämlich das Bedürfnis mitgegeben, sich permanent unterhalten zu müssen, zumindest wenn Schritt geritten wird. Das funktioniert aber nur wenn man nebeneinander reitet. Wenn dann nur eine Amazone auf das schmale Bankett paßt, reitet die nächste eben durch die frische Saat. Der Bauer hat ja soo große Felder, dem macht das nichts aus, außerdem, was ist er so frech und schottert seine Feldwege? Strafe muß sein.
To speak in the poetical language of my country, the seat of the Celtic muse is in the mist of the secret and solitary hill, and her voice is in the murmur of the mountain stream. He who woos her must love the barren rock more than the fertile valley, and the solitude of the desert better than the festivity of the hall.
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@ Amy2008 #
Amy2008 schrieb:

Hallo,

sicher würde ich es auch nicht gut finden bzw. ich würde mich drüber ärgern wenn jemand über mein eigenes Land reitet und damit Schaden anrichtet.
Wir haben es hier in der Gegend noch relativ gut mit "Reitwegen" und wenn man sich mal verritten hat, was auch mal vorkommen mag, so wurden uns auch schon Felder/Wiesen zum drüber reiten angeboten.


Moin

Na das mit den Reiterwegen sehen ja einige etwas anders.
Darf ich nochmal an den Artikel in den Grafschafter Nachrichten vom 11.06 2011 erinnern.
"Nordhorn braucht Reitwege" Sorry finde keinen Link dazu....

Nur die die das gefordert haben sind genau die Reiter/innen die bei und munter querfeld ein reiten. Nur denen wurde das wohl etwas zu teuer immer den Schaden zu begleichen und von daher das Sie nun bei sich Reitwege habe wollen. Was ja auch praktischer ist als erst die Tiere auf LKW´s zu laden und dann noch um die 30Km zu fahren.

LG
DF
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@ DutchFuchs #
DutchFuchs schrieb:

Moin

Na das mit den Reiterwegen sehen ja einige etwas anders.
Darf ich nochmal an den Artikel in den Grafschafter Nachrichten vom 11.06 2011 erinnern.
"Nordhorn braucht Reitwege" Sorry finde keinen Link dazu....

Nur die die das gefordert haben sind genau die Reiter/innen die bei und munter querfeld ein reiten. Nur denen wurde das wohl etwas zu teuer immer den Schaden zu begleichen und von daher das Sie nun bei sich Reitwege habe wollen. Was ja auch praktischer ist als erst die Tiere auf LKW´s zu laden und dann noch um die 30Km zu fahren.

LG
DF


Ja, habe ich in den GN gelesen... naja, Nordhorn is auch weniger mein Gebiet.
Man kann doch so schön an der Vechte lang, gerade jetzt wo soviele Bremsen unterwegs sind, wobei ich persönlich bei dieser Hitze auch nicht aufs Pferd mag...
Oder Richtung Lee und Uelsen gibt ein schönes Gelände her.
Einmal im Jahr gönn auch ich mir ne Abwechslung ;) dies Jahr dann in die Lüneburger Heide!

LG

"Stark zu sein bedeutet nicht, nie zu fallen, sondern immer wieder aufzustehen."
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@ thunderstruck #
thunderstruck schrieb:

Ich habe nichts dagegen, daß Reiter über Stoppelfelder fetzen. Meinetwegen brauchen sie mich auch nicht deswegen zu fragen. Krasser ist folgender Punkt: die Reiter benutzen selbstverständlich die Feldwege, die sich im Eigentum des Realverbandes befinden. Da die Wege nicht für Reiter gesperrt sind, ist das auch völlig in Ordnung. Nun kommt es aber dicke: die Wege sind nicht geteert sondern mit einer wassergebundenen Decke versehen. Also in der Regel Mineralgemisch. Was muß man sich da als Landwirt anhören! Wie man so einen Belag überhaupt verbauen kann, das würde doch den Hufen nicht gut bekommen, so eine Sauerei, die Bauern würden gar nicht an die Reiter denken und so weiter. Ja, liebe Reiter, wer die Musik bezahlt bestimmt, was gespielt wird! Und wenn der örtliche Reitverein die Teerdecke bezahlen mag, so soll er das gerne tun. Den Landwirten reicht allemal der Schotterweg. Weil nun der Schotterweg eine Zumutung ist wird auf dem Bankett geritten. Das ist manchmal nicht sehr breit. Hintereinander reiten geht nicht. Der liebe Gott in seinem unerklärlichen Ratschluß hat reitenden Frauen nämlich das Bedürfnis mitgegeben, sich permanent unterhalten zu müssen, zumindest wenn Schritt geritten wird. Das funktioniert aber nur wenn man nebeneinander reitet. Wenn dann nur eine Amazone auf das schmale Bankett paßt, reitet die nächste eben durch die frische Saat. Der Bauer hat ja soo große Felder, dem macht das nichts aus, außerdem, was ist er so frech und schottert seine Feldwege? Strafe muß sein.


Das mit den Reden während des Reitens kenn ich :D
Habe aber auch das Glück, das meine Pferd wohl auf dem Schotter laufen, hast aber Recht, es gibt Pferde, die da nicht so gut drauf laufen können und dann wird der Seitenstreifen benutzt!
Ist bei euch den so starker Reitbetrieb?
Bei uns ist es schon fast nen Wunder andere Reiter zu treffen...mit Pferd draußen unterwegs ;)

LG

"Stark zu sein bedeutet nicht, nie zu fallen, sondern immer wieder aufzustehen."
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ich versteh das ganze problem hier null . wegen mir können die mit ihren vierbeinern überall rum rennen . so lang sie das auf unbestellten flächen bzw abgeernteten flächen . ich geh davon aus das die Tiere gesund sind und nett über ihre hinterlassen schaften schaden machen . bezüglich krankeiheiten . ansonsten viel spass . . so lang ich kein schaden habe soll s nett mein schaden sein . im wald is mir das e egal .
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@ Amy2008 #
Amy2008 schrieb:

Das mit den Reden während des Reitens kenn ich :D
Habe aber auch das Glück, das meine Pferd wohl auf dem Schotter laufen, hast aber Recht, es gibt Pferde, die da nicht so gut drauf laufen können und dann wird der Seitenstreifen benutzt!
Ist bei euch den so starker Reitbetrieb?
Bei uns ist es schon fast nen Wunder andere Reiter zu treffen...mit Pferd draußen unterwegs ;)

LG


Nein, so starker Reitbetrieb ist nicht. Wenn die Reitschule Freigang hat, dann ist die Welt allerdings voll von schenkeltauben Ponies und schlecht ausgebildeten Kiddies. DENEN ist sowieso alles egal! Die Betreiberin der Reitschule ist da allerdings auch kein wirkliches Vorbild. Aber die Erwachsenen sind kaum besser. Da ist eine durch meinen jungen Weizen getobt, neben dem Bankett. Sie war alleine. Landwirtstochter aus dem Nachbarort. Ich sprach sie an und fragte sie, was sie sich denn dabei gedacht habe. Sie antwortete, sie wußte nicht, daß das mein Weizen sei. Bei allem Verständnis für vielleicht im Einzelfall nicht voll ausgebildete Intelligenz: da fehlten mir jegliche Worte.
To speak in the poetical language of my country, the seat of the Celtic muse is in the mist of the secret and solitary hill, and her voice is in the murmur of the mountain stream. He who woos her must love the barren rock more than the fertile valley, and the solitude of the desert better than the festivity of the hall.
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