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Huf, Hufbeschlag und Hufgesundheit
24 Themen, Moderator: Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Huf, Hufbeschlag und Hufgesundheit

Umfrage

Teilnehmer: 64

Wie laufen eure Pferde?
Antworten   Stimmen Prozent
Konventioneller Beschlag
26 41 %
Hufschuhe 0 0 %
Barhuf
37 58 %
Kunststoffbeschlag
1 2 %
Umfrage wurde am 12.05.09 um 14:03 Uhr von Susanne1 bearbeitet.

Barhuf oder mit Beschlag?

@ Fenja #
Fenja schrieb:

hallo, da ich auch drei reheponys hatte, erlaube ich mir mal, auch zu antworten:

alle gingen vorher und nachher ohne beschlag. orthop. beschlag kam für mich nicht in frage, wieso auch? ich halte viel vom natürlichen hufmechanismus, den man sukzessive durch gutes arbeiten am barhuf trotz rehe wieder herstellen kann. klar, bei manchen ists so schlimm, da gehts dann wohl nicht anders - is wohl ähnlich wie eingipsen. meine ponys wurden auch nie vollkommen still gehalten, wenn sie die schübe hatten. im gegenteil, sie hatten eine sehr große box oder eben den paddock, der zum teil mit sand befült ist.

gerade im akuten reheschub sehe ich das sehr skeptisch mit dem beschlag,d enn auch ein beschlag begrenzt nicht nur, er zwängt auch im gewissen sinne den huf. ich halte es aber vor allem für verkehrt, einen rehehuf nur alle 4- 6 wochen korrigieren zu lassen, so ein huf braucht wöchentlich immer etwas beraspelung und pflege. so ist es zumindest meine erfahrung, um eben dieser verformung und einem weghebeln zuvor zu kommen.

und meine ponys werden noch alle geritten.... auch auf asphalt und schotter. und gerade diese sache mit der durchblutung ist ja wichtig - wofür ja vor allem der strahl verantrwortlich ist, de rbei rehebschläge, so wie ich sie kenne, ja meist erhöht wird, weniger bondeberührung hat usw.

ich lasse meist die ponys entscheiden, auf welchem untergrund sie lieber laufen. das heißt, auch einschätzen zu können, wann ein pony einfach aus ner laune heraus den weg wechselt, und wann es dabei nicht gut fußt. aber das merkt man schnell, wenn man genau beobachtet. zudem hat nur die eine stute etwas empfindlichere hufe, die anderen beiden laufen problemlos auch über schotter. keines hat hornspalten, risse oder dergleichen. nur bei der einen stute musste ich halt einen großteil des tragrandes wegnehmen (wegen des weghebelns,weil sie eine sehr flache stellung hat), daher wird sie vorsichtiger/Langsamer geritten. wie gesagt, alles mit begleitung durch TA und schmied.


hallo fenja,
danke für deine antwort
klingt vernünftig und auch richtig, wie du das mit deinen rehe ponys machst.
wenn sie immer schon unbeschlagen waren, warum nicht. bonny ist schon immer beschlagen, sie hat ein wahnsinns zehenwachstum, mit eisen mit vorderen aufzügen sahs immer schon nach 4 - 5 wochen aus wie ein totalvernachlässigter beschlag, seit sie seitliche aufzüge hat siehts wesentlich besser aus. nun soll sie sogar seitliche aufzüge haben, von der zehe darf der schmied nichts oder nur kaum was wegnehmen, nur die spitze wegraspeln wenn das eisen drauf ist.
da sie rechts eine minimale hufbeinsenkung hat, soll sie den orthopädischen beschlag kriegen, der durch den steg den strahl unterstützt beim tragen. direkt unter dem steg sitzt silikon.
als es aktut war hat sie ja gipsbeinchen bekommen, kaum waren diese dran lief sie schmerzfrei. nach weiteren 6 wochen dann folgte der beschlag. der nicht erhöht ist, nur die gipsbeine waren erhöht. ich mach später mal bilder vom beschlag.
weicher boden wird empfohlen wenns wie jetzt halt nur im wald mit schotter geht dann heissts eben nur schritt reiten. geritten werden soll sie wegen ihren erhöhten blutfetten und blutzucker.
ich mache das auch so, wenn sie fühlig wird auf hartem boden, dann muss ich ausweichen.
Du musst nicht tanzen, aber beweg dein Herz!!
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#
hallo susanne,

abe das ist doch von vortei, wen das horn schnell weächst? dann kann wenigstens die verformung rasch bearbeitet werden - aber eben auch alle paar tage...

ja klar, auch nach schmerzmittel gehen die pferde lanhrmfewi, aber dann tollen sie rum, trotz vorhandener entzündung, un dmit giopsbein ist halt die bwegung bzw. vor allem der hufmachanismus ja eingeschränkt. aber wie gesagt - es gibt sicher fälle, wo das notwenidg und okay ist.

könntest auch mal bilder reinstellen? ich finde derlei infos zu bildern usw. immer sehr interessant und versuche das nachzuvollziehen.


übrigens, 'lassmann' hatte einen beitrag zum thema 'volles vertrauen' geschrieben. hat er da nur miet verzapft und wurde deshalb gesperrt? ich habe einen vermerk, dass er was geschrieben hat, kann es aber nicht öffnen bzw. da steht im thread selbst nichts von ihm... es wurde von den amdins gelöscht.

lg fenja
0
 
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Rehebeschlag Eisen mit Steg und Silikon
So. geschafft. Hier Bilder von den beschlagenen Hufen.
Logisch, Schmerzmittel würden genau das Gegenteil bewirken, nämlich dass das Pferd irrtümlich schmerzfrei läuft. Es ging ja nur darum, den akuten Zustand zum abklingen zu bringen. Da Bonny Boxenhaft hatte, blieb ihr keine Möglichkeit auszuprobieren, ob sie schmerzfrei laufen kann.. mir war nur aufgefallen, dass sie beim aus der Box führen wesentlich besser lief.
Du musst nicht tanzen, aber beweg dein Herz!!
0
 
@ Susanne1 #
Hallo,


ich habe ein paar Fragen:

- ist das Eisen vorne nach oben gebogen umwillen eines leichteren Abrollens?

- mir scheint, es wurde zum Teil eine Ersatzhornmasse seitlich an den Wänden aufgetragen oder sieht das nur so aus?

- das ist der rechte Vorderhuf, nicht wahr? Habt ihr schon Quetschungen bzw. Kammern freilegen können?



LG Fenja
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@ Fenja #
Fenja schrieb:

Hallo,


ich habe ein paar Fragen:

- ist das Eisen vorne nach oben gebogen umwillen eines leichteren Abrollens?

- mir scheint, es wurde zum Teil eine Ersatzhornmasse seitlich an den Wänden aufgetragen oder sieht das nur so aus?

- das ist der rechte Vorderhuf, nicht wahr? Habt ihr schon Quetschungen bzw. Kammern freilegen können?



LG Fenja

Ja, das "nach oben gebogene" Eisen ist zum leichteren Abrollen gedacht. Man nennt das "Zehenrichtung".
Es wurde nichts aufgetragen, nur weggeraspelt, drum siehts vielleicht etwas komisch aus.
Es ist rechts, genau, da wo die Hufbeinsenkung besteht. Der Huf sah beim Beschlagen aus wie immer, keine Quetschungen oder ähnliches. Ich hatte sie gestern 1 Stunde Schritt im Gelände geritten, heute war meine Tochter auf dem Reitplatz mit ihr zugange. Sie läuft absolut lahmheitsfrei.
LG
Susanne

Du musst nicht tanzen, aber beweg dein Herz!!
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@ Susanne1 #
Hi Susanne,
du hast recht dass es auf die Nutzungsweise der Pferde ankommt.
ich beschreib dir mal wies bei uns aussieht.
wir haben einen Aktiv Laufstall mit Sand als Auslauffläche.
Dort haben wir zwei Kaltblüten Zuchtstuten, eine alte Warmblutstute,zwei Ponys und ein Ungar.
Die Kaltblüter brauchen ihre Eisen, da sie eine zu schwache Horsubstanz haben. die alte stute läuft barfuß und ein Pony, und der Ungar und das andere Pony haben im Sommer während der Turniersaison Eisen mit Stiften drauf, laufen aber den Winter über barfuß.
und das klappt soweit ganz gut. aber es kommt halt immer drauf an wie fühlig die pferde sind. wenn du nur freizeit mäßig und nicht zu oft reitest kommt ja auch ein kunstoffbeschlag in Frage.
ich hoffe dir ein bisschen geholfen zu haben,
gruß Sarah

Susanne1 schrieb:

Nun hab ich mal eine Frage. Wie siehts bei euren Pferden aus, sind sie beschlagen oder Barhufgänger? Kommt ja auch immer drauf an was mit ihnen gemacht werden soll, ein Sportpferd wird eher beschlagen sein als ein alter Nur-Koppelgänger. Ich hab meine Stute unbeschlagen gekauft, was im Winter bei Schnee durchaus von Vorteil war. Aber im Frühjahr bemerkte ich eine zunehmende Fühligkeit, jeder Schotterweg wurde zur Qual, auch kleinste Schottersteinchen. Nun ist sie beschlagen, ganz glatt, ohne Stollen und Schnick-Schnack. Ein Einsteller, dessen Reitbeteiligung immer mit mir ausreitet, ist strikt gegen Beschlag. Das Pferd hat nun sehr abgelatschtes Hufhorn, also ich finds fast unmöglich. (genau das sind auch diejenigen, die ständig am Ackerrand das Weiche suchen müssen.........und so die ein oder andere Maisreihe oder Weizenpflänzchen zerstören.. )
Nun hat er sich Hufschuhe besorgt, allerdings nur für vorne. Kosten wohl um die 160 €.
Was bevorzugt ihr, barhuf, konventionellen Beschlag oder auch Hufschuhe?

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Diese Frage zu beantworten fällt schwer, denn das ist doch wohl individuell von verschiedenen Faktoren abhängig, wie:

1. Arbeitsweise/-belastung

2. Hufkondition

3. Bodenverhältnissen

Die Frage hätte besser gelautet: Was würdet ihr bevorzugen, wenn alle Umstände stimmen.

Dann lautet meine Antwort: Barhuf!
"Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten."
"Ich bremse nicht für Wölfe!"
"Patronen müssen teuer sein - Zur Erinnerung daran, dass das Leben ein Reichtum ist, den man nicht allzu leichtfertig verschwenden sollte."
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würdet ihr euch freuen, wenn man euch die Schuhe an den Füßen festnagelt?
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@ automatix #
automatix schrieb:

würdet ihr euch freuen, wenn man euch die Schuhe an den Füßen festnagelt?


Machst Du in der Regel bei Pferden ja gar nicht, es geht nicht um den Fuß, sondern um das Horn des Hufes, wenn Du korrekt argumentieren wolltest, müsste beim Mensch der Schuh an den Zehennägeln befestigt werden, das wäre im Bezug auf Schmerz unerheblich, ich könnte mir aber vorstellen, das es ein unangenhmes Gefühl sei und das würde automatisch zu Bewegungseinschränkungen führen ... aber natürlich hast Du vom Standpunkt, dass der "Pferdefuß" in seiner Bewegung eingeschränkt wird, trotzdem Recht. Im Optimalfall braucht mans nicht, dann wird´s ja auch gelassen.

Du pauschalierst hier aber.

Gruß Meffi
"Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten."
"Ich bremse nicht für Wölfe!"
"Patronen müssen teuer sein - Zur Erinnerung daran, dass das Leben ein Reichtum ist, den man nicht allzu leichtfertig verschwenden sollte."
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natürlich - aber wenn man überlegt, wie wenig die heutigen Pferde noch rumlaufen, da frag ich mich schon ein wenig nach der Sinnhaftigkeit des beschlagens.
Grad bei Freizeitpferden, die normal von 24 h am Tag vielleicht mal eine oder zwei Stunden ausreiten.
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